Anerkennungstheoretische und alteritätsethische Ansätze verbindet ungeachtet aller Differenzen die Einsicht in die relationale Verfasstheit menschlicher Subjektivität: Was es heißt, ein Subjekt zu sein, lässt sich nicht unabhängig von den Beziehungen zu anderen bestimmen. Vielmehr stellt das Bezogensein auf andere die Grundsituation jeglicher Subjektkonstitution dar und prägt den Zugang zu sich und zur Welt in einer fundamentalen Weise. Einen der ersten und luzidesten Versuche zur Verhältnisbestimmung dieser Ansätze hat Axel Honneth vorgelegt.

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Die Aporie der Gerechtigkeit. Konstellationen des Normativen bei Honneth, Derrida und Levinas

  • Sergej Seitz

摘要

Anerkennungstheoretische und alteritätsethische Ansätze verbindet ungeachtet aller Differenzen die Einsicht in die relationale Verfasstheit menschlicher Subjektivität: Was es heißt, ein Subjekt zu sein, lässt sich nicht unabhängig von den Beziehungen zu anderen bestimmen. Vielmehr stellt das Bezogensein auf andere die Grundsituation jeglicher Subjektkonstitution dar und prägt den Zugang zu sich und zur Welt in einer fundamentalen Weise. Einen der ersten und luzidesten Versuche zur Verhältnisbestimmung dieser Ansätze hat Axel Honneth vorgelegt.