Der vorliegende Buchbeitrag gibt einen Überblick über die Klimapolitik jenseits der EU am Beispiel der Republik Türkei. Obwohl alle Länder der Welt sich auf dem gleichen Globus befinden, erscheint es spannend, warum es vermutlich nicht die „eine Klimapolitik“ gibt. Trotz der Tatsache, dass fast alle Länder der Welt von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind und sich daher an diesen anpassen müssten, können ihre klimapolitischen Strategien in Abhängigkeit von lokalen Gegebenheiten und Ressourcen möglicherweise unterschiedlich sein. Einem gemeinsamen Kontext einer globalen Klimapolitik kommt eine große Bedeutung zu, da die Weltgemeinschaft sich mit den Herausforderungen des Klimawandels auseinandersetzen muss. Wichtige Aspekte dieses Kontextes als normative Ansätze werden daher in den folgenden Unterkapiteln aufgelistet. Beispielhaft wird in diesem Beitrag daher die Klimapolitik der Republik Türkei, einem Nicht-EU-Mitglied, mit der der EU verglichen. Eine besondere Bedeutung erhält dieser Ansatz dadurch, dass tatsächliche klimatische Veränderungsprozesse nicht an Ländergrenzen haltmachen und letztendlich die Lebensbedingungen aller in der EU und in der Republik Türkei lebenden Menschen betreffen. Ein Vergleich mit der Klimapolitik in der EU zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Ansätzen, Herausforderungen, Erfolge und der Analyse der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Faktoren auf. Fallstudien und klimapolitische Beispiele führen konsequent zu den Auswirkungen und Implikationen für lokale und globale Umweltzustände, sozioökonomische Konsequenzen und zukünftige Trends sowie mögliche klimapolitische Stoßrichtungen, mittels derer sich der Autor aus den Ergebnissen dieser Untersuchung auch einen interdisziplinären Erkenntnisgewinn erhofft.

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Die Klimapolitik jenseits der EU: Das Beispiel Türkei

  • Kemal Orak

摘要

Der vorliegende Buchbeitrag gibt einen Überblick über die Klimapolitik jenseits der EU am Beispiel der Republik Türkei. Obwohl alle Länder der Welt sich auf dem gleichen Globus befinden, erscheint es spannend, warum es vermutlich nicht die „eine Klimapolitik“ gibt. Trotz der Tatsache, dass fast alle Länder der Welt von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind und sich daher an diesen anpassen müssten, können ihre klimapolitischen Strategien in Abhängigkeit von lokalen Gegebenheiten und Ressourcen möglicherweise unterschiedlich sein. Einem gemeinsamen Kontext einer globalen Klimapolitik kommt eine große Bedeutung zu, da die Weltgemeinschaft sich mit den Herausforderungen des Klimawandels auseinandersetzen muss. Wichtige Aspekte dieses Kontextes als normative Ansätze werden daher in den folgenden Unterkapiteln aufgelistet. Beispielhaft wird in diesem Beitrag daher die Klimapolitik der Republik Türkei, einem Nicht-EU-Mitglied, mit der der EU verglichen. Eine besondere Bedeutung erhält dieser Ansatz dadurch, dass tatsächliche klimatische Veränderungsprozesse nicht an Ländergrenzen haltmachen und letztendlich die Lebensbedingungen aller in der EU und in der Republik Türkei lebenden Menschen betreffen. Ein Vergleich mit der Klimapolitik in der EU zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Ansätzen, Herausforderungen, Erfolge und der Analyse der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Faktoren auf. Fallstudien und klimapolitische Beispiele führen konsequent zu den Auswirkungen und Implikationen für lokale und globale Umweltzustände, sozioökonomische Konsequenzen und zukünftige Trends sowie mögliche klimapolitische Stoßrichtungen, mittels derer sich der Autor aus den Ergebnissen dieser Untersuchung auch einen interdisziplinären Erkenntnisgewinn erhofft.