Der vorliegende Beitrag untersucht mögliche Auswirkungen der künftigen Bevölkerungsalterung in Deutschland auf die Umwelt. Individuelle Konsumentscheidungen und Ressourcenverbrauch ändern sich typischerweise mit dem Alter. Wir untersuchen diesen Alterseffekt im Hinblick auf den zukünftigen Ressourcenverbrauch der Haushalte in Deutschland, eines der am schnellsten alternden Länder weltweit. Wir tun dies durch die Kombination von Daten aus drei verschiedenen Quellen: der amtlichen Bevölkerungsvorausberechnung, altersspezifischen Verbrauchsprofilen aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) sowie Fußabdruckdaten, die es uns ermöglichen, den materiellen Fußabdruck nach Altersgruppen und Verbrauchskategorien abzuleiten. Unsere Ergebnisse zeigen, dass der private Konsum und in der Folge der materielle Fußabdruck von der sich verändernden Altersstruktur beeinflusst werden. Die Analyse legt nahe, dass der Ressourcenverbrauch bei gleichen Rahmenbedingungen abnehmen wird, wobei die alterungsbedingte Zunahme von Ein- und Zweipersonenhaushalten entgegengesetzt wirkt, da Personen in kleineren Haushalten typischerweise höhere Pro-Kopf-Verbräuche aufweisen.

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Demografischer Wandel, privater Konsum und Ressourcenverbrauch

  • Hannes Mangelsdorf,
  • Luca Rebeggiani,
  • Jana Stöver,
  • Christina Benita Wilke

摘要

Der vorliegende Beitrag untersucht mögliche Auswirkungen der künftigen Bevölkerungsalterung in Deutschland auf die Umwelt. Individuelle Konsumentscheidungen und Ressourcenverbrauch ändern sich typischerweise mit dem Alter. Wir untersuchen diesen Alterseffekt im Hinblick auf den zukünftigen Ressourcenverbrauch der Haushalte in Deutschland, eines der am schnellsten alternden Länder weltweit. Wir tun dies durch die Kombination von Daten aus drei verschiedenen Quellen: der amtlichen Bevölkerungsvorausberechnung, altersspezifischen Verbrauchsprofilen aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) sowie Fußabdruckdaten, die es uns ermöglichen, den materiellen Fußabdruck nach Altersgruppen und Verbrauchskategorien abzuleiten. Unsere Ergebnisse zeigen, dass der private Konsum und in der Folge der materielle Fußabdruck von der sich verändernden Altersstruktur beeinflusst werden. Die Analyse legt nahe, dass der Ressourcenverbrauch bei gleichen Rahmenbedingungen abnehmen wird, wobei die alterungsbedingte Zunahme von Ein- und Zweipersonenhaushalten entgegengesetzt wirkt, da Personen in kleineren Haushalten typischerweise höhere Pro-Kopf-Verbräuche aufweisen.