„Wenn das es nicht wert ist anzustreben, was dann? Wenn nicht ich, wer dann? Wenn nicht jetzt, wann dann? Wenn nicht hier, in welchem Unternehmen denn dann?“ fühlen viele und sehen in sich den idealen, potenziellen Kandidaten für eine Berufung in einen Beirat bzw. in einen Aufsichtsrat und ignorieren die Weisheiten des deutschen Sprichwortes: „Alter schützt vor Torheit nicht“. Um einen Platz in einem Beirat kann und sollte man sich nicht bewerben. Man wird berufen bei ausreichender fachlicher und persönlicher Qualifikation. Losgelöst von der eigenen fachlichen Qualifikations- und persönlichen Kompetenzvoraussetzung ist aber am Anfang die zentrale Ausgangsfrage zu stellen: „Will ich wirklich Beirat werden?“ Eine gründliche Selbstreflexion und schonungslose Einschätzung der eigenen (vielleicht schon abnehmenden) Ambitionen und Fähigkeiten ist dringend zu empfehlen. Dabei sollten die zentralen Kernfragen „Warum, Wo, Wann, Was, Wie und Wer“ ehrlich und schriftlich für sich beantwortet werden. Der folgende Beitrag liefert bei der Formulierung der Vision „Beirat werden“ und beim Schreiben des ersten schriftlichen „Erfolgs-Fahrplans“ eine Anleitung und Fahrplan im Sinne von Hilmar Kopper (1935–2021), deutscher Bankmanager: „Visionen brauchen Fahrpläne“.

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Wollen Sie wirklich Beirat werden?

  • Rudolf X. Ruter

摘要

„Wenn das es nicht wert ist anzustreben, was dann? Wenn nicht ich, wer dann? Wenn nicht jetzt, wann dann? Wenn nicht hier, in welchem Unternehmen denn dann?“ fühlen viele und sehen in sich den idealen, potenziellen Kandidaten für eine Berufung in einen Beirat bzw. in einen Aufsichtsrat und ignorieren die Weisheiten des deutschen Sprichwortes: „Alter schützt vor Torheit nicht“. Um einen Platz in einem Beirat kann und sollte man sich nicht bewerben. Man wird berufen bei ausreichender fachlicher und persönlicher Qualifikation. Losgelöst von der eigenen fachlichen Qualifikations- und persönlichen Kompetenzvoraussetzung ist aber am Anfang die zentrale Ausgangsfrage zu stellen: „Will ich wirklich Beirat werden?“ Eine gründliche Selbstreflexion und schonungslose Einschätzung der eigenen (vielleicht schon abnehmenden) Ambitionen und Fähigkeiten ist dringend zu empfehlen. Dabei sollten die zentralen Kernfragen „Warum, Wo, Wann, Was, Wie und Wer“ ehrlich und schriftlich für sich beantwortet werden. Der folgende Beitrag liefert bei der Formulierung der Vision „Beirat werden“ und beim Schreiben des ersten schriftlichen „Erfolgs-Fahrplans“ eine Anleitung und Fahrplan im Sinne von Hilmar Kopper (1935–2021), deutscher Bankmanager: „Visionen brauchen Fahrpläne“.