Bei der operativen Gestaltung eines Kultursponsorships werden konkrete Leistungen des Sponsors sowie die Gegenleistungen des Kulturpartners definiert. Während der Sponsor dem Kooperationspartner finanzielle, materielle oder immaterielle Ressourcen zur Verfügung stellt, erhält er als Gegenleistung vorwiegend kommunikative Leistungen. Die Leistungen des Sponsors bestimmen sich anhand des verfügbaren Budgets und des errechneten Mediawerts der Gegenleistungen. Sind sich beide Kooperationspartner einig, wird der Leistungsaustausch in einem Sponsoringvertrag verbindlich geregelt. Zu berücksichtigen sind bei der Ausgestaltung der Kooperation rechtliche Rahmenbedingungen, wie die allgemeinen rechtlichen und steuerlichen Bewertungen der Kultursponsorship als auch Compliance-Regelungen im Sinne von Gesetzen, Richtlinien und freiwilligen Kodizes. Die Aspekte der operativen Gestaltung werden im folgenden Kapitel erläutert und durch verschiedene Praxisbeispiele sowie durch die Fallstudie Beatbox Germany verdeutlicht.

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Operative Gestaltung des Kultursponsoring

  • Manfred Bruhn,
  • Lorenz Pöllmann

摘要

Bei der operativen Gestaltung eines Kultursponsorships werden konkrete Leistungen des Sponsors sowie die Gegenleistungen des Kulturpartners definiert. Während der Sponsor dem Kooperationspartner finanzielle, materielle oder immaterielle Ressourcen zur Verfügung stellt, erhält er als Gegenleistung vorwiegend kommunikative Leistungen. Die Leistungen des Sponsors bestimmen sich anhand des verfügbaren Budgets und des errechneten Mediawerts der Gegenleistungen. Sind sich beide Kooperationspartner einig, wird der Leistungsaustausch in einem Sponsoringvertrag verbindlich geregelt. Zu berücksichtigen sind bei der Ausgestaltung der Kooperation rechtliche Rahmenbedingungen, wie die allgemeinen rechtlichen und steuerlichen Bewertungen der Kultursponsorship als auch Compliance-Regelungen im Sinne von Gesetzen, Richtlinien und freiwilligen Kodizes. Die Aspekte der operativen Gestaltung werden im folgenden Kapitel erläutert und durch verschiedene Praxisbeispiele sowie durch die Fallstudie Beatbox Germany verdeutlicht.