Warum ein neues Bildungsideal als Fundament der Qualitativen Ökonomie nötig ist
摘要
Für die Realisierung der qualitativen Ökonomie braucht es ein neues Bildungsideal, denn Bildung ist der Grundstein allen menschlichen Handelns und Zusammenlebens. Der Text behandelt die tiefgreifenden Veränderungsnotwendigkeiten der menschlichen Bildung im Zeitalter des Anthropozäns. Wir steuern in der gegenwärtigen Epoche des Anthropozäns, dem Zeitalter des Menschen, auf große Herausforderungen zu: Den Klimawandel, die Notwendigkeit, die Maxime des quantitativen Wachstums in Frage zu stellen, oder die Frage, was uns Menschen von Maschinen, von Robotern und Algorithmen unterscheidet. Herausforderungen, die wir nicht ohne die konsequente Neujustierung unseres Bildungsideals nachhaltig und effektiv lösen können. Denn dieser Lösungsweg setzt im Kern unseres Seins, unseres Verhaltens und unserer Orientierung in der Welt an. Bildung ist dabei viel mehr als nur schulische oder universitäre Bildung. Sie wird als Lehre des Lebens beschrieben, deren Kern die Erlernung von „Lebensressourcen“ ist. Lebensressourcen, die wie die Luft zum Atmen sind, determinieren unser individuelles und kollektives Glück. Für die Realisierung der realistischen Utopie der qualitativen Ökonomie braucht es daher ein neues Bildungsideal, das sich einerseits auf die Stärkung der menschlichen Ressourcen wie Empathie oder Kreativität konzentriert und andererseits den exponentiellen Verbesserungen der Technologie, allen voran der Künstlichen Intelligenz, Rechnung trägt. Denn dann hat der Mensch eine Zukunft im Rahmen realistischer ökonomischer Parameter.