Von Normalitätsidealen zur inklusiven Gesellschaft
摘要
Hohe Bildungsansprüche für alle und Ausgrenzungen bestimmter Bevölkerungsgruppen prägen westliche Wertegemeinschaften. Der Bildungszugang erscheint als Engpass im Geflecht gesellschaftlicher Zugehörigkeit, wobei das Bildungssystem eine fiktive Normalität herstellt und unerwünschte Abweichung filtert. Eine inklusionsorientierte Gesellschaft lernt hingegen, Verschiedenheit als Ressource zu schätzen und sich an Teilhabe zu orientieren. Dazu sind Bildungsmonopole für kommunale und ökonomische Handlungsräume zu entgrenzen sowie globale Wissenszugänge zuzulassen, damit soziales Kapital in der vielfältigen Bevölkerung über traditionelle Schulbildung hinaus wachsen kann und anerkannt wird.