Digitale Praktiken sind Teil des Alltags. Sie haben Anteil an gesellschaftlichen Veränderungen und den Prozessen, die als Transformationen von der Produktionsgesellschaft zur Informationsgesellschaft, dem Informationszeitalter (Manuel Castells), der Postindustriellen Gesellschaft (Daniel Bell), des Platform Capitalism (Srnicek 2017) oder jüngst als Techno Feudalismus (Yanis Varoufakis) beschrieben worden sind. Sie sind auch Teil zunehmender weltweiter Mobilität (John Urry), globaler, transnationaler Netzwerke, sich verändernder gesellschaftlicher Organisation, Subjektivitäten und deren Algorithmisierung, die nunmehr auch durch die Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens bestimmt werden. Der Beitrag gibt einen ersten Überblick über derzeitige kontroverse Diskussionen dieser Veränderungen, greift die Entwicklungen der letzten Jahre auf und stellt die Struktur des Bandes vor.

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Einleitung

  • Heidrun Friese,
  • Marcus Nolden,
  • Miriam Schreiter

摘要

Digitale Praktiken sind Teil des Alltags. Sie haben Anteil an gesellschaftlichen Veränderungen und den Prozessen, die als Transformationen von der Produktionsgesellschaft zur Informationsgesellschaft, dem Informationszeitalter (Manuel Castells), der Postindustriellen Gesellschaft (Daniel Bell), des Platform Capitalism (Srnicek 2017) oder jüngst als Techno Feudalismus (Yanis Varoufakis) beschrieben worden sind. Sie sind auch Teil zunehmender weltweiter Mobilität (John Urry), globaler, transnationaler Netzwerke, sich verändernder gesellschaftlicher Organisation, Subjektivitäten und deren Algorithmisierung, die nunmehr auch durch die Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens bestimmt werden. Der Beitrag gibt einen ersten Überblick über derzeitige kontroverse Diskussionen dieser Veränderungen, greift die Entwicklungen der letzten Jahre auf und stellt die Struktur des Bandes vor.