Die Visualisierung ist das Ergebnis einer Auseinandersetzung mit den Spannungsfeldern zwischen unterschiedlichen raumtheoretischen Begriffen und räumlichen Forschungsgegenständen. Als Ausgangspunkt dienten Bilder aus der Forschungspraxis in urbanen Räumen. Die Abbildungen von Judith Lehner, Mirjana Mitrović, Victoria Huszka und Sophie Mélix repräsentieren unterschiedliche theoretische Perspektiven und Forschungsansätze. Die Form der Collage bringt diese miteinander in einen interdisziplinären Dialog: Praxis und Leere, Grenzen und Erinnerungen, Spekulation und Sicherheit sind nur einige der vielen Begriffe rund um „Raum“, die in der Arbeitsgruppe „Visuelle Raumkonstruktionen“ aufgegriffen und kollaborativ reflektiert wurden. Die entstandene visuelle Darstellung versteht sich in diesem Sinne als Debattenbeitrag, der die Hybridität und Gleichzeitigkeit von Raumkonstruktionen verhandelt. Denn in der Form der Visualisierung überlagern sich vielfältige räumliche Konstruktionen und interdisziplinäre Perspektiven. Die Collage als reflexive Methode ermöglicht auf diese Weise eine Auseinandersetzung, die über die wissenschaftliche Textproduktion hinausgeht und gleichzeitig Fragen über die Visualität von Räumen aufwirft.

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Debattenbeitrag: Räume. Eine visuelle Annäherung

  • Victoria Huszka,
  • Sophie Mélix,
  • Mirjana Mitrović

摘要

Die Visualisierung ist das Ergebnis einer Auseinandersetzung mit den Spannungsfeldern zwischen unterschiedlichen raumtheoretischen Begriffen und räumlichen Forschungsgegenständen. Als Ausgangspunkt dienten Bilder aus der Forschungspraxis in urbanen Räumen. Die Abbildungen von Judith Lehner, Mirjana Mitrović, Victoria Huszka und Sophie Mélix repräsentieren unterschiedliche theoretische Perspektiven und Forschungsansätze. Die Form der Collage bringt diese miteinander in einen interdisziplinären Dialog: Praxis und Leere, Grenzen und Erinnerungen, Spekulation und Sicherheit sind nur einige der vielen Begriffe rund um „Raum“, die in der Arbeitsgruppe „Visuelle Raumkonstruktionen“ aufgegriffen und kollaborativ reflektiert wurden. Die entstandene visuelle Darstellung versteht sich in diesem Sinne als Debattenbeitrag, der die Hybridität und Gleichzeitigkeit von Raumkonstruktionen verhandelt. Denn in der Form der Visualisierung überlagern sich vielfältige räumliche Konstruktionen und interdisziplinäre Perspektiven. Die Collage als reflexive Methode ermöglicht auf diese Weise eine Auseinandersetzung, die über die wissenschaftliche Textproduktion hinausgeht und gleichzeitig Fragen über die Visualität von Räumen aufwirft.