Nachhaltiges Wohnen: Soziale Aspekte der energetischen Sanierung
摘要
Der Beitrag befasst sich mit Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen im Bereich der bezahlbaren und sauberen Energie (Ausbau erneuerbare Energie, klimafreundliche Energie), nachhaltige Städte und Gemeinden (energieeffizienter Wohnungsbau) und Maßnahmen zum Klimaschutz (Senkung Ausstoß von Treibhausgasen). Für die Erreichung dieser Nachhaltigkeitsziele spielen die Wohnung und erforderliche Veränderungen im Verbrauch von Heizenergie und Strom eine bedeutende Rolle. Das Wissen über Energieeinsparungsmöglichkeiten und die Einstellungen der Bevölkerung wie auch anderer Akteur*innen und Stakeholder*innen zur energetischen Gebäudesanierung ist hierbei entscheidend. In diesem Kontext werden drei Forschungsprojekte des Instituts für Sozialforschung und Technikfolgenabschätzung (IST) an der OTH Regensburg vorgestellt: Erstens die Haushaltsbefragung in der Wohnbaugenossenschaft Margaretenau Regensburg (Projekt MAGGIE) zum Thema der energetischen Gebäudesanierung mit Fokus auf Heizung und Stromerzeugung mit regenerativer Energie. Zweitens das Projekt LivingH2, bei dem es um die Brennstoffzellentechnologie geht und drittens das Forschungsprojekt EVEKT in dem Anreizstrukturen für Energiesparmaßnahmen untersucht und in der Wohnsiedlung Herzobase in Herzogenaurach getestet werden sollen. Themenfelder, die in dem Beitrag im Spannungsfeld der sozialen, ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeitsdimensionen angesprochen werden, sind unter anderem Energiearmut, Interessenkonflikte zwischen Akteur*innen sowie Technikakzeptanz und Rebound-Effekte.