Wie zuvor dienen Medien auch im 21. Jahrhundert sowohl der öffentlichen Repräsentation als auch der Führung von Kriegen. Dabei ist im einen Fall eine Dialektik zwischen der Vervielfältigung der Kriegsberichterstattung durch soziale Medien und ihrer zunehmenden Kontrolle durch die Kriegsparteien, im anderen Fall eine umfassende Digitalisierung zu beobachten, die sowohl zu einer fortgesetzten Beschleunigung als auch zu einer Verstetigung der Kriegsführung beiträgt. Zu den wichtigsten medialen Aspekten derzeitiger und künftiger Kriege gehören die optische Fernerkundung, der Cyberkrieg sowie die Datenanalyse und die Steuerung autonomer Waffensysteme durch Künstliche Intelligenz.

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Medien, Militär und Krieg

  • Lars Nowak

摘要

Wie zuvor dienen Medien auch im 21. Jahrhundert sowohl der öffentlichen Repräsentation als auch der Führung von Kriegen. Dabei ist im einen Fall eine Dialektik zwischen der Vervielfältigung der Kriegsberichterstattung durch soziale Medien und ihrer zunehmenden Kontrolle durch die Kriegsparteien, im anderen Fall eine umfassende Digitalisierung zu beobachten, die sowohl zu einer fortgesetzten Beschleunigung als auch zu einer Verstetigung der Kriegsführung beiträgt. Zu den wichtigsten medialen Aspekten derzeitiger und künftiger Kriege gehören die optische Fernerkundung, der Cyberkrieg sowie die Datenanalyse und die Steuerung autonomer Waffensysteme durch Künstliche Intelligenz.