Animat* – Queere Zeiten und Räume
摘要
Dieses Kapitel betrachtet Animation aus der Perspektive der Queer Theory. Dazu verbindet es Vorstellungen von queerer Zeitlichkeit und Räumlichkeit mit einem Verständnis von Animation als einer Kunstform, die in ihrem Kern transformativ ist und einen Zustand des „Dazwischens“ umfasst. Die Formulierung Animat* soll dabei die vielfältigen Prozesse umspannen, die sowohl in die Produktion als auch die Rezeption von Animation involviert sind. Anhand von Beispielen aus dem Bereich der Expanded Animation (Werke von Norman McLaren, Birgitta Hosea und Rashaad Newsome) werden Konzepte wie lineare und queere Zeit, queere Phänomenologie und queere Zukünftigkeit erläutert.