Tradition – Moderne
摘要
Der Beitrag historisiert den Topos traditioneller Geschlechterverhältnisse in Abgrenzung zum modernen, Gleichheit versprechenden, Ungleichheit faktisch aber neu institutionalisierenden Geschlechtervertrag. Der Verweis auf Tradition verdeckt, dass Ungleichheit von Beginn an im modernen Geschlechtervertrag eingeschrieben war und im gegenwärtigen Antifeminismus reaktualisiert wird. Dies wird durch die ethnozentrische Epistemik des Dualismus von Tradition und Moderne verstärkt.