Psychische Störungen zählen weltweit zu den führenden Ursachen von Krankheitslast und gehen mit erheblichen persönlichen, gesellschaftlichen und ökonomischen Folgen einher. Prävention bietet ein hohes Potenzial, diese Krankheitslast zu reduzieren. Dieses Kapitel gibt einen systematischen Überblick über Ansätze der Prävention psychischer Erkrankungen und unterscheidet universelle, selektive und indizierte Strategien sowie verhaltens- und verhältnispräventive Maßnahmen. Anhand exemplarischer Störungsbilder (Depression, Psychosen, substanzgebundene Abhängigkeiten und Alzheimer-Demenz) werden aktuelle Befunde zu Risiko- und Schutzfaktoren sowie Interventionsansätzen dargestellt. Abschließend werden Perspektiven einer lebensspannenorientierten Public-Mental-Health-Strategie aufgezeigt.

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Prävention psychischer Störungen

  • Maria Koschig,
  • Steffi G. Riedel-Heller

摘要

Psychische Störungen zählen weltweit zu den führenden Ursachen von Krankheitslast und gehen mit erheblichen persönlichen, gesellschaftlichen und ökonomischen Folgen einher. Prävention bietet ein hohes Potenzial, diese Krankheitslast zu reduzieren. Dieses Kapitel gibt einen systematischen Überblick über Ansätze der Prävention psychischer Erkrankungen und unterscheidet universelle, selektive und indizierte Strategien sowie verhaltens- und verhältnispräventive Maßnahmen. Anhand exemplarischer Störungsbilder (Depression, Psychosen, substanzgebundene Abhängigkeiten und Alzheimer-Demenz) werden aktuelle Befunde zu Risiko- und Schutzfaktoren sowie Interventionsansätzen dargestellt. Abschließend werden Perspektiven einer lebensspannenorientierten Public-Mental-Health-Strategie aufgezeigt.