Soziologie des Lebenslaufs
摘要
Mit dem institutionalisierten Lebenslauf hat sich im 20. Jahrhundert ein Strukturmuster durchgesetzt, das dreigeteilt um eine Erwerbsbeteiligung im mittleren Lebensalter herum eine vorbereitende Bildungsphase und eine nachgelagerte Ruhestandsphase anordnet. Referenzpunkt dieser dynamischen Struktur ist das Individuum als biografischer Handlungsträger. Empirische Analysen zeigen, dass trigger events, Wendepunkte, Sequenzen und Matthäus-Effekte sozial ungleiche Biografien erzeugen. Lebensläufe sind deshalb im oberen Fünftel standardisierter als im unteren Einkommensbereich. Nimmt man gesundes Altern (healthy aging) als Referenz, sieht man, dass die derzeitigen Generationsverhältnisse Differenzierungen nach Geschlecht und Status begünstigen.