Design ohne Material ist undenkbar und auch die am weitesten gefassten Bereiche dessen, was in aktuellen Diskursen zu materieller Kultur gezählt wird, sind nicht von gestalterischen Entscheidungen zu lösen. Materialität und Gestaltung sind untrennbar verwoben und allein schon durch die schiere Masse ihrer Ausformungen erforschenswert. Was einfach klingt, ist methodisch durchaus herausfordernd, denn Materialitätsforschung kann so mannigfaltig sein wie die durch sie erfassten Artefakte und die sich mit ihr befassenden Disziplinen. Gleichzeitig gilt, dass Materialität nicht nur in gestalteter Form, also in dem, was konkret als Ding, Objekt, Gegenstand etc. benannt wird, für das Forschungsfeld Materielle Kultur von Bedeutung ist, sondern bspw. auch Rohstoffe, Landschaften oder ein digitales Interface.

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Materialitätsforschung

  • Karin Carola Deckner

摘要

Design ohne Material ist undenkbar und auch die am weitesten gefassten Bereiche dessen, was in aktuellen Diskursen zu materieller Kultur gezählt wird, sind nicht von gestalterischen Entscheidungen zu lösen. Materialität und Gestaltung sind untrennbar verwoben und allein schon durch die schiere Masse ihrer Ausformungen erforschenswert. Was einfach klingt, ist methodisch durchaus herausfordernd, denn Materialitätsforschung kann so mannigfaltig sein wie die durch sie erfassten Artefakte und die sich mit ihr befassenden Disziplinen. Gleichzeitig gilt, dass Materialität nicht nur in gestalteter Form, also in dem, was konkret als Ding, Objekt, Gegenstand etc. benannt wird, für das Forschungsfeld Materielle Kultur von Bedeutung ist, sondern bspw. auch Rohstoffe, Landschaften oder ein digitales Interface.