Allgemeines Fazit: Forschung als wissensbeschränkte Semiose
摘要
Im Gegensatz zu Kunst, Recht oder alltäglicher, banaler Wissenskonstruktion ist der Forschungsakt über bestimmte Phänomene durch den bestehenden Wissensstand und soziale Regeln der Zeichenkonstruktion eingeschränkt. Diese Einschränkungen sind Gegenstand eines ständigen Dialogs – an der Grenze zwischen „normaler“ (regelgeleiteter) und „revolutionärer“ Wissenschaft (im Sinne von Thomas Kuhn). Viele wissenschaftliche Entdeckungen entstehen durch Regelmodifikation – häufig indem theoretische Modelle (und deren entsprechende Regeln der Semiose) aus benachbarten Wissenschaften übernommen werden. Abstrakte Begriffe aus einem anderen Fachgebiet können, wenn sie in die jeweilige Disziplin eingeführt werden, diese Wissenschaft revolutionieren. Ich schließe das Buch in diesem Kapitel mit drei zentralen Punkten ab: