Dieses Kapitel befasst sich mit den sich wandelnden Erscheinungsformen des Journalismus in Entwicklungsländern oder Gesellschaften im Wandel. Es erörtert die Auswirkungen soziopolitischer, wirtschaftlicher und kultureller Transformationsprozesse sowie die Effekte der Globalisierung auf die journalistische Praxis. Zu Beginn werden einige globale Sichtweisen auf Transformationsprozesse auf anderen Kontinenten hervorgehoben, bevor der Einfluss auf Länder des afrikanischen Kontinents näher betrachtet wird. Die lokalen und globalen Einflüsse auf Journalismuskulturen in Ländern im Wandel sind dabei von zentraler Bedeutung. Normative Definitionen von Journalismus und die Art und Weise, wie Journalistinnen und Journalisten ihre Arbeit wahrnehmen, stehen in Einklang mit ihren Ideologien, die wiederum von ihrem Kontext geprägt sind. Die Forschung hat eine Vielzahl von Einflussfaktoren auf die journalistische Auffassung identifiziert, die sich hauptsächlich in Mikro- (individuelle), Meso- (Organisations-) und Makroebene (politische, wirtschaftliche und soziale Faktoren) unterteilen lassen. In jüngerer Zeit haben die weltweite Vernetzung und die Synchronisierung von Systemen zu globalen Gesellschaften die journalistischen Sichtweisen und normativen Verständnisse journalistischer Identitäten beeinflusst. In diesem Kapitel werden diese verschiedenen Transformationsprozesse (politisch, wirtschaftlich, sozial) sowie Globalisierungsprozesse, die journalistische Identitäten prägen, diskutiert.

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Journalistische Identitäten im Zeitalter der Globalisierung

  • Sarah Bomkapre Koroma

摘要

Dieses Kapitel befasst sich mit den sich wandelnden Erscheinungsformen des Journalismus in Entwicklungsländern oder Gesellschaften im Wandel. Es erörtert die Auswirkungen soziopolitischer, wirtschaftlicher und kultureller Transformationsprozesse sowie die Effekte der Globalisierung auf die journalistische Praxis. Zu Beginn werden einige globale Sichtweisen auf Transformationsprozesse auf anderen Kontinenten hervorgehoben, bevor der Einfluss auf Länder des afrikanischen Kontinents näher betrachtet wird. Die lokalen und globalen Einflüsse auf Journalismuskulturen in Ländern im Wandel sind dabei von zentraler Bedeutung. Normative Definitionen von Journalismus und die Art und Weise, wie Journalistinnen und Journalisten ihre Arbeit wahrnehmen, stehen in Einklang mit ihren Ideologien, die wiederum von ihrem Kontext geprägt sind. Die Forschung hat eine Vielzahl von Einflussfaktoren auf die journalistische Auffassung identifiziert, die sich hauptsächlich in Mikro- (individuelle), Meso- (Organisations-) und Makroebene (politische, wirtschaftliche und soziale Faktoren) unterteilen lassen. In jüngerer Zeit haben die weltweite Vernetzung und die Synchronisierung von Systemen zu globalen Gesellschaften die journalistischen Sichtweisen und normativen Verständnisse journalistischer Identitäten beeinflusst. In diesem Kapitel werden diese verschiedenen Transformationsprozesse (politisch, wirtschaftlich, sozial) sowie Globalisierungsprozesse, die journalistische Identitäten prägen, diskutiert.