Dieses Kapitel konzentriert sich auf die Praktiken des verkörperten Erinnerns. Dies umfasst soziale Begegnungen und mnemonische Kommunikation unter Berücksichtigung der Strukturen, die das Erinnern überhaupt erst ermöglichen. Sara Ahmeds Konzept der „Begegnung“ wird als Grundlage für die Entstehung, Bewahrung und Aushandlung verkörperter Erinnerung unter britisch-bangladeschischen Frauen in London behandelt. Anhand eines komplexen Netzwerks von von Frauen geleiteten kulturellen Aktivitäten in Gemeindezentren, Schulen und lokalen Festivals wie A Season of Bangla Drama wird in diesem Kapitel die lokale institutionelle Basis für mnemonische Übertragung in Tower Hamlets betrachtet. Im Zentrum des Kapitels steht die Frauenorganisation Mohila Ongon und die vielfältigen Offline- und Online-Strategien, die ihre Organisatorinnen anwenden, um Frauen zusammenzubringen.So wird die Autorität lokaler weiblicher Führungspersönlichkeiten aufzeigt, die mnemonische Vermittlungen ermöglichen, ohne sie vorzuschreiben. Es wird argumentiert, dass Mohila Ongon Frauen darin unterstützt, sich als kreative Akteurinnen in der Kommunikation von Vergangenheiten und Gegenwarten zu behaupten. Dies ist eine Form von Arbeit, die das Erinnern durch Tanz erst ermöglicht.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Mnemonische Begegnungen

  • Julia Giese

摘要

Dieses Kapitel konzentriert sich auf die Praktiken des verkörperten Erinnerns. Dies umfasst soziale Begegnungen und mnemonische Kommunikation unter Berücksichtigung der Strukturen, die das Erinnern überhaupt erst ermöglichen. Sara Ahmeds Konzept der „Begegnung“ wird als Grundlage für die Entstehung, Bewahrung und Aushandlung verkörperter Erinnerung unter britisch-bangladeschischen Frauen in London behandelt. Anhand eines komplexen Netzwerks von von Frauen geleiteten kulturellen Aktivitäten in Gemeindezentren, Schulen und lokalen Festivals wie A Season of Bangla Drama wird in diesem Kapitel die lokale institutionelle Basis für mnemonische Übertragung in Tower Hamlets betrachtet. Im Zentrum des Kapitels steht die Frauenorganisation Mohila Ongon und die vielfältigen Offline- und Online-Strategien, die ihre Organisatorinnen anwenden, um Frauen zusammenzubringen.So wird die Autorität lokaler weiblicher Führungspersönlichkeiten aufzeigt, die mnemonische Vermittlungen ermöglichen, ohne sie vorzuschreiben. Es wird argumentiert, dass Mohila Ongon Frauen darin unterstützt, sich als kreative Akteurinnen in der Kommunikation von Vergangenheiten und Gegenwarten zu behaupten. Dies ist eine Form von Arbeit, die das Erinnern durch Tanz erst ermöglicht.