Der dritte Teil des Buches beginnt mit den frühen Experimenten zum automatisierten Fahren in Europa: Die ersten Kapitel stellen die Führungskabel-Forschung des Road Research Laboratory in England, das halbautomatisierte Versuchsfahrzeug von Continental und Siemens (1968) sowie die führungsdrahtgelenkten Lkw von MAN und Bosch (1971) in Deutschland vor. Auch Peugeot setzte Führungskabel ein, um Fahrzeuge zu testen. Das anschließende Kapitel beschreibt den Übergang zu bildbasierten Systemen in Europa Ende der 1970er Jahre. Es stellt den mobilen Roboter HILARE in Frankreich und Experimente mit dynamischer Maschinenbildverarbeitung an der UniBwM in Deutschland vor. Auch die Versuche der Automobilindustrie mit visueller Fahrzeugführung werden präsentiert (Volkswagen Opto-Pilot). Das folgende Kapitel widmet sich den Konzepten, Forschungsfahrzeugen und Meilensteinen der UniBwM in Deutschland, insbesondere den Testfahrten mit VaMoRs und dem 4-D-Ansatz von Ernst Dieter Dickmanns. Ein Kapitel über das PROMETHEUS-Programm der Europäischen Union, das die Leistungen der Forschungsfahrzeuge VITA-II und VaMP detailliert, wird ergänzt durch ein Porträt der Projekte Praxitèle, Cycab und La Route Automatisée (LaRA) in Frankreich sowie der Langstreckenfahrten von VaMP und ARGO in den Jahren 1995 und 1998. Das nächste Kapitel beleuchtet die durch Verteidigungsmittel finanzierte Forschung zum autonomen Fahren in Europa. Beginnend mit dem französischen Militärprojekt DARDS wird das experimentelle Robotikprogramm PRIMUS in Deutschland zusammen mit dem AutoNav-Abkommen (1997–2003) und der dritten Generation des Bildverarbeitungssystems (EMS) der UniBwM vorgestellt.

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Geschichte der Forschung zur Fahrzeugautomatisierung in Europa

  • Fabian Kröger

摘要

Der dritte Teil des Buches beginnt mit den frühen Experimenten zum automatisierten Fahren in Europa: Die ersten Kapitel stellen die Führungskabel-Forschung des Road Research Laboratory in England, das halbautomatisierte Versuchsfahrzeug von Continental und Siemens (1968) sowie die führungsdrahtgelenkten Lkw von MAN und Bosch (1971) in Deutschland vor. Auch Peugeot setzte Führungskabel ein, um Fahrzeuge zu testen. Das anschließende Kapitel beschreibt den Übergang zu bildbasierten Systemen in Europa Ende der 1970er Jahre. Es stellt den mobilen Roboter HILARE in Frankreich und Experimente mit dynamischer Maschinenbildverarbeitung an der UniBwM in Deutschland vor. Auch die Versuche der Automobilindustrie mit visueller Fahrzeugführung werden präsentiert (Volkswagen Opto-Pilot). Das folgende Kapitel widmet sich den Konzepten, Forschungsfahrzeugen und Meilensteinen der UniBwM in Deutschland, insbesondere den Testfahrten mit VaMoRs und dem 4-D-Ansatz von Ernst Dieter Dickmanns. Ein Kapitel über das PROMETHEUS-Programm der Europäischen Union, das die Leistungen der Forschungsfahrzeuge VITA-II und VaMP detailliert, wird ergänzt durch ein Porträt der Projekte Praxitèle, Cycab und La Route Automatisée (LaRA) in Frankreich sowie der Langstreckenfahrten von VaMP und ARGO in den Jahren 1995 und 1998. Das nächste Kapitel beleuchtet die durch Verteidigungsmittel finanzierte Forschung zum autonomen Fahren in Europa. Beginnend mit dem französischen Militärprojekt DARDS wird das experimentelle Robotikprogramm PRIMUS in Deutschland zusammen mit dem AutoNav-Abkommen (1997–2003) und der dritten Generation des Bildverarbeitungssystems (EMS) der UniBwM vorgestellt.