Der supraklavikuläre Zugang zur Vena subclavia erfolgt mittels einer Längsachsen(LAX)-Technik. Die linke Vena subclavia ist länger als die rechte. Das dynamische Nadeltracking (DNT) ist entscheidend, um ein Durchstechen der Hinterwand der Vena subclavia zu vermeiden, da die Pleura direkt an diese Hinterwand angrenzt. Die Punktionsrichtung von anterior nach posterior unterscheidet sich von der infraklavikulären Methode, bei der die Nadel parallel zur Pleura ausgerichtet ist. Der Venendurchmesser ist bei kleineren Patient:innen geringer, was das Risiko einer transvenösen Punktion erhöht, während bei älteren Patient:innen (in der Regel ab etwa 8 Jahren) der Venendurchmesser größer ist und die Gefäßkanülierung mit einem reduzierten Risiko einer Durchstechung erleichtert wird. Es wird empfohlen, eine Punktion in der Nähe der Verbindung zwischen der linken Vena jugularis interna und der Vena subclavia zu vermeiden, um eine Verletzung des Ductus thoracicus zu verhindern. Im Gegensatz zu anderen Zugangswegen zur Vena subclavia (infraklavikulär oder extrathorakal) besteht bei dieser Methode nicht das Risiko, dass der Führungsdraht in Richtung der ipsilateralen Vena jugularis gelenkt wird.

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Supraklavikuläre linke Vena subclavia bei Kindern

  • Fernando Montes-Tapia

摘要

Der supraklavikuläre Zugang zur Vena subclavia erfolgt mittels einer Längsachsen(LAX)-Technik. Die linke Vena subclavia ist länger als die rechte. Das dynamische Nadeltracking (DNT) ist entscheidend, um ein Durchstechen der Hinterwand der Vena subclavia zu vermeiden, da die Pleura direkt an diese Hinterwand angrenzt. Die Punktionsrichtung von anterior nach posterior unterscheidet sich von der infraklavikulären Methode, bei der die Nadel parallel zur Pleura ausgerichtet ist. Der Venendurchmesser ist bei kleineren Patient:innen geringer, was das Risiko einer transvenösen Punktion erhöht, während bei älteren Patient:innen (in der Regel ab etwa 8 Jahren) der Venendurchmesser größer ist und die Gefäßkanülierung mit einem reduzierten Risiko einer Durchstechung erleichtert wird. Es wird empfohlen, eine Punktion in der Nähe der Verbindung zwischen der linken Vena jugularis interna und der Vena subclavia zu vermeiden, um eine Verletzung des Ductus thoracicus zu verhindern. Im Gegensatz zu anderen Zugangswegen zur Vena subclavia (infraklavikulär oder extrathorakal) besteht bei dieser Methode nicht das Risiko, dass der Führungsdraht in Richtung der ipsilateralen Vena jugularis gelenkt wird.