Hochschulen stehen vor der Herausforderung, neben Forschung und Lehre auch ihrer Rolle in der sogenannten dritten Mission gerecht zu werden. Ein wesentlicher Bestandteil dieser dritten Mission ist der Technologietransfer (TT) und damit die Entstehung technologieorientierter und wissensbasierter Ausgründungen. Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen können diese besondere Aufgabe erfüllen, indem sie eine unterstützende Kultur und geeignete Rahmenbedingungen schaffen, die es Ausgründungen ermöglichen, zu wichtigen Innovationstreibern zu werden. Der Weg von Forschungsergebnissen über die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen bis zur Marktreife erfordert intensive Forschung und damit Zeit und Geld. Ein effizientes Management des geistigen Eigentums (IP) durch das Technologietransferbüro (TTO) der Universität spielt dabei eine unbestreitbar entscheidende Rolle. Gründer müssen sich der Rechte Dritter bewusst sein. Die Einbringung von Patenten in das Unternehmen sollte der Regelfall sein. In der Praxis spielt der Beitrag von Patenten eine große Rolle bei der Verteilung von Unternehmensanteilen. Die Gewinnung von Risikokapital (VC) und frischem Kapital für das Wachstum geht mit der Notwendigkeit der Handlungsfreiheit einher. Anteilseigner im Unternehmen, die Patente privat halten, verhindern, dass Wachstumskapital dem Unternehmen zugutekommt. In diesem Kapitel stellen wir die Sichtweisen eines universitären TTO, eines universitären Forschers/Gründers und eines Investors/Praktikers zur Bedeutung von IP für universitäre Ausgründungen dar.

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Das Technologietransferbüro als Vermittler zwischen Forschern und Investoren: Eine deutsche Perspektive

  • Alexandros E. Papaderos,
  • Oliver Bücken

摘要

Hochschulen stehen vor der Herausforderung, neben Forschung und Lehre auch ihrer Rolle in der sogenannten dritten Mission gerecht zu werden. Ein wesentlicher Bestandteil dieser dritten Mission ist der Technologietransfer (TT) und damit die Entstehung technologieorientierter und wissensbasierter Ausgründungen. Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen können diese besondere Aufgabe erfüllen, indem sie eine unterstützende Kultur und geeignete Rahmenbedingungen schaffen, die es Ausgründungen ermöglichen, zu wichtigen Innovationstreibern zu werden. Der Weg von Forschungsergebnissen über die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen bis zur Marktreife erfordert intensive Forschung und damit Zeit und Geld. Ein effizientes Management des geistigen Eigentums (IP) durch das Technologietransferbüro (TTO) der Universität spielt dabei eine unbestreitbar entscheidende Rolle. Gründer müssen sich der Rechte Dritter bewusst sein. Die Einbringung von Patenten in das Unternehmen sollte der Regelfall sein. In der Praxis spielt der Beitrag von Patenten eine große Rolle bei der Verteilung von Unternehmensanteilen. Die Gewinnung von Risikokapital (VC) und frischem Kapital für das Wachstum geht mit der Notwendigkeit der Handlungsfreiheit einher. Anteilseigner im Unternehmen, die Patente privat halten, verhindern, dass Wachstumskapital dem Unternehmen zugutekommt. In diesem Kapitel stellen wir die Sichtweisen eines universitären TTO, eines universitären Forschers/Gründers und eines Investors/Praktikers zur Bedeutung von IP für universitäre Ausgründungen dar.