Dieses Kapitel führt die Lesenden in die Herausforderungen der Orchestrierung von Ökosystemen ein. Entlang des „Orchestrator-Pfads“ wird zunächst die Notwendigkeit betont, dass Orchestratoren ein Gleichgewicht zwischen Wertschöpfung und Werterfassung finden müssen. In diesem Abschnitt wird die Interdependenz, die sich aus der notwendigen Ko-Spezialisierung zwischen den Ökosystempartnern ergibt, als zentrale Herausforderung diskutiert. Das Kapitel fährt fort mit einer Erörterung der Eigenschaften, die einen guten Orchestrator ausmachen, darunter die Fähigkeit, eine Vision für die Zukunft zu entwickeln, Lernen zu fördern, andere zu mobilisieren und Führung mit „Smart Power“ auszuüben. Der zweite Abschnitt dieses Kapitels skizziert den „Komplementor-Pfad“ mit besonderem Fokus auf dem Ausbalancieren von Tiefe versus Breite des Engagements im Ökosystem. Die folgenden Abschnitte heben zentrale Spannungsfelder hervor, die in Ökosystemen entstehen. Erstens müssen Entscheidungsträger Kooperation und Wettbewerb in Ökosystemen ausbalancieren (d. h. mit „Koopkurrenz“ umgehen). Zweitens muss ein Gleichgewicht zwischen Vertrauen und Kontrolle gefunden werden. Der Abschnitt diskutiert verschiedene Kontrollmechanismen, einschließlich der Regulierung von Inputs, Prozessen und Ergebnissen. Drittens schließt das Kapitel mit einer Diskussion darüber, wie das Gleichgewicht zwischen Offenheit und Geschlossenheit erreicht werden kann. Dieser Abschnitt behandelt die beiden Herausforderungen, den Grad der Offenheit des Ökosystems zu bestimmen und die Ressourcen zu identifizieren, die Akteure des Ökosystems der externen Umwelt zur Verfügung stellen sollten. Abschließend erfolgt eine Analyse der Vorteile von freier versus selektiver Offenlegung als Strategie zur Förderung des Wachstums in einem Ökosystem.

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Der doppelte Weg: Orchestrierung und Teilnahme am Ökosystem

  • Markus Kreutzer,
  • Erwin Hettich,
  • Pia Kerstin Neudert

摘要

Dieses Kapitel führt die Lesenden in die Herausforderungen der Orchestrierung von Ökosystemen ein. Entlang des „Orchestrator-Pfads“ wird zunächst die Notwendigkeit betont, dass Orchestratoren ein Gleichgewicht zwischen Wertschöpfung und Werterfassung finden müssen. In diesem Abschnitt wird die Interdependenz, die sich aus der notwendigen Ko-Spezialisierung zwischen den Ökosystempartnern ergibt, als zentrale Herausforderung diskutiert. Das Kapitel fährt fort mit einer Erörterung der Eigenschaften, die einen guten Orchestrator ausmachen, darunter die Fähigkeit, eine Vision für die Zukunft zu entwickeln, Lernen zu fördern, andere zu mobilisieren und Führung mit „Smart Power“ auszuüben. Der zweite Abschnitt dieses Kapitels skizziert den „Komplementor-Pfad“ mit besonderem Fokus auf dem Ausbalancieren von Tiefe versus Breite des Engagements im Ökosystem. Die folgenden Abschnitte heben zentrale Spannungsfelder hervor, die in Ökosystemen entstehen. Erstens müssen Entscheidungsträger Kooperation und Wettbewerb in Ökosystemen ausbalancieren (d. h. mit „Koopkurrenz“ umgehen). Zweitens muss ein Gleichgewicht zwischen Vertrauen und Kontrolle gefunden werden. Der Abschnitt diskutiert verschiedene Kontrollmechanismen, einschließlich der Regulierung von Inputs, Prozessen und Ergebnissen. Drittens schließt das Kapitel mit einer Diskussion darüber, wie das Gleichgewicht zwischen Offenheit und Geschlossenheit erreicht werden kann. Dieser Abschnitt behandelt die beiden Herausforderungen, den Grad der Offenheit des Ökosystems zu bestimmen und die Ressourcen zu identifizieren, die Akteure des Ökosystems der externen Umwelt zur Verfügung stellen sollten. Abschließend erfolgt eine Analyse der Vorteile von freier versus selektiver Offenlegung als Strategie zur Förderung des Wachstums in einem Ökosystem.