Fazit
摘要
Wie lässt sich diese einflussreichste Führungskraft bewerten? Betrachtet man Julius Cäsar ausschließlich aus der Perspektive des Executive Coachings, ergibt sich folgendes Bild: Cäsars Erfolg als Führungspersönlichkeit beruhte darauf, dass er seine Talente in wirksame Führungsverhaltensweisen umwandelte. In Bereichen, in denen er weniger effektiv war, gelang es ihm, dies durch die gezielte Nutzung seiner Stärken auszugleichen – auch wenn ihm diese Strategie letztlich zum Verhängnis wurde. Denn ungeachtet seiner Errungenschaften und seines Vermächtnisses nahm seine Karriere kein gutes Ende. Der Grund dafür lag darin, dass er jenes eine Verhalten (emotionale Intelligenz), das an der Spitze entscheidend ist, nicht entwickelte. Stattdessen setzte er weiterhin auf die Methode, die ihm bislang Erfolg gebracht hatte: Schwächen durch Stärken zu kompensieren oder das Umfeld an seine Stärken anzupassen. Gerade dieser Erfolg könnte ihn jedoch übermäßig selbstsicher und weniger offen für Rückmeldungen gemacht haben. In Verbindung mit seiner Ungeduld hinsichtlich Ergebnissen führte dies dazu, dass Cäsar bestimmte Stärken überstrapazierte – zu seinem eigenen Nachteil. Ein wirkungsvollerer Umgang mit Feedback hätte ihn vor dieser Gefahr warnen und verhindern können, dass er am Ende hintergangen werden würde.