Allein an der Spitze: Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer
摘要
Dieses Kapitel untersucht, wie Julius Cäsar an die Spitze seiner Organisation gelangte, seine Macht aufrechterhielt und ausübte und welchen Weg sein plötzliches und gewaltsames Ende nahm. Das Kapitel beginnt im April 49 v. Chr., als Cäsar erstmals in Rom eintraf und begann, politische Macht auszuüben. Dies geschah drei Monate nach dem Überschreiten des Rubikon und dem Beginn der Feindseligkeiten im Bürgerkrieg. Anschließend setzt das Kapitel seine Analyse von der entscheidenden Schlacht des Bürgerkriegs im Jahr 45 v. Chr. bis zu den Iden des März 44 v. Chr. fort. Das Kapitel behandelt somit Cäsars Verhalten als Führer der Republik, wobei seine politische Führung meist parallel zu seinem militärischen Kommando verlief. In den Jahren zwischen 49 und 44 v. Chr. wuchs Cäsars geographische Autorität stetig mit jedem von seinen Gegnern verlorenen Territorium. Nach Ende des Krieges wurde Cäsar zum Diktator auf unbestimmte Zeit ernannt. Die Konzentration aller Staatsgewalt in einer Hand war für Cäsar neu. Zudem brachte sie ihn auf eine Ebene der Komplexität, die er bis dahin noch nicht hatte bewältigen müssen. Trotz all seiner Talente und Kompetenzen hatte sich seine Führung nicht auf das für diese Rolle erforderliche Niveau entwickelt. Er konnte nur einen Teil seines Potenzials verwirklichen, während er absolute Macht innehatte.