Dieses Kapitel kommt zu dem Schluss, dass das Zeitalter der Machtpolitik von der EU verlangt, ihre etablierte Rolle als Akteurin der Soft Power durch den Einsatz von Instrumenten der Hard Power auszugleichen. Daher werden drei politische Handlungsrichtungen vorgeschlagen, um die Position der EU in der globalen Machtpolitik zu stärken: die verstärkte Anwendung des „Zuckerbrot und Peitsche“-Ansatzes, die Förderung der Fähigkeit der EU, mit einer Stimme zu sprechen, sowie die Förderung des Selbstverzichts der Mitgliedstaaten zugunsten des Gemeinwohls. Je näher die EU der Verwirklichung dieser Ziele kommt, desto wettbewerbsfähiger wird sie global sein. Die strategische Autonomie der EU hat das Potenzial, eine dringend benötigte Brücke zu diesen drei politischen Zielen zu schlagen. Diese Autonomie würde es der EU ermöglichen, unabhängiger Entscheidungen zu treffen und Maßnahmen zu ergreifen, insbesondere in den Bereichen Verteidigung, Sicherheit und Außenpolitik.

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Fazit

  • Žygimantas Juška

摘要

Dieses Kapitel kommt zu dem Schluss, dass das Zeitalter der Machtpolitik von der EU verlangt, ihre etablierte Rolle als Akteurin der Soft Power durch den Einsatz von Instrumenten der Hard Power auszugleichen. Daher werden drei politische Handlungsrichtungen vorgeschlagen, um die Position der EU in der globalen Machtpolitik zu stärken: die verstärkte Anwendung des „Zuckerbrot und Peitsche“-Ansatzes, die Förderung der Fähigkeit der EU, mit einer Stimme zu sprechen, sowie die Förderung des Selbstverzichts der Mitgliedstaaten zugunsten des Gemeinwohls. Je näher die EU der Verwirklichung dieser Ziele kommt, desto wettbewerbsfähiger wird sie global sein. Die strategische Autonomie der EU hat das Potenzial, eine dringend benötigte Brücke zu diesen drei politischen Zielen zu schlagen. Diese Autonomie würde es der EU ermöglichen, unabhängiger Entscheidungen zu treffen und Maßnahmen zu ergreifen, insbesondere in den Bereichen Verteidigung, Sicherheit und Außenpolitik.