In der sich dynamisch entwickelnden Landschaft der Erwachsenenbildung bringt die Verbindung menschenzentrierter Pädagogik mit neuen Technologien wie Künstlicher Intelligenz (KI) sowohl Herausforderungen als auch Potenziale mit sich. Dieses theoretische Kapitel widmet sich der Pädagogischen Liebe (PL) – einer pädagogischen Grundhaltung, die auf liebevoller Zuwendung, Wertschätzung, Care und dem Engagement für das ganzheitliche Wohlbefinden der Lernenden basiert. Zugleich untersucht es die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von KI in einer derart ausgerichteten Erwachsenenbildung. Das Kapitel beginnt mit einer Einführung in die zentralen Prinzipien der Pädagogischen Liebe und unterstreicht ihre zentrale Rolle für die Gestaltung transformierender und ermöglichender Lernerfahrungen für Erwachsene. Daran anschließend wird das Potenzial von KI im Bildungsbereich beleuchtet, etwa durch lernförderliche Anwendungen und datengestützte Analysen, die zur Individualisierung und Optimierung von Lernprozessen beitragen können. Im Zentrum des Kapitels steht die kritische Auseinandersetzung mit dem Spannungsverhältnis zwischen PL und KI: Es wird sowohl das Potenzial erörtert, KI als Erweiterung oder Unterstützung Pädagogischer Liebe zu nutzen, als auch das Risiko, dass technologische Systeme die zwischenmenschliche Qualität und die emotionale Tiefe untergraben, die der Pädagogischen Liebe zugrunde liegen. Das Kapitel plädiert für einen ausbalancierten Umgang mit KI – nicht als Ersatz, sondern als gezielte Ergänzung des menschlichen Elements in der Bildung.

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Pädagogische Liebe und Generative Künstliche Intelligenz: Eine theoretische Erkundung von Synergien und Spannungen in der Erwachsenenbildung

  • Elisabeth Vanderheiden

摘要

In der sich dynamisch entwickelnden Landschaft der Erwachsenenbildung bringt die Verbindung menschenzentrierter Pädagogik mit neuen Technologien wie Künstlicher Intelligenz (KI) sowohl Herausforderungen als auch Potenziale mit sich. Dieses theoretische Kapitel widmet sich der Pädagogischen Liebe (PL) – einer pädagogischen Grundhaltung, die auf liebevoller Zuwendung, Wertschätzung, Care und dem Engagement für das ganzheitliche Wohlbefinden der Lernenden basiert. Zugleich untersucht es die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von KI in einer derart ausgerichteten Erwachsenenbildung. Das Kapitel beginnt mit einer Einführung in die zentralen Prinzipien der Pädagogischen Liebe und unterstreicht ihre zentrale Rolle für die Gestaltung transformierender und ermöglichender Lernerfahrungen für Erwachsene. Daran anschließend wird das Potenzial von KI im Bildungsbereich beleuchtet, etwa durch lernförderliche Anwendungen und datengestützte Analysen, die zur Individualisierung und Optimierung von Lernprozessen beitragen können. Im Zentrum des Kapitels steht die kritische Auseinandersetzung mit dem Spannungsverhältnis zwischen PL und KI: Es wird sowohl das Potenzial erörtert, KI als Erweiterung oder Unterstützung Pädagogischer Liebe zu nutzen, als auch das Risiko, dass technologische Systeme die zwischenmenschliche Qualität und die emotionale Tiefe untergraben, die der Pädagogischen Liebe zugrunde liegen. Das Kapitel plädiert für einen ausbalancierten Umgang mit KI – nicht als Ersatz, sondern als gezielte Ergänzung des menschlichen Elements in der Bildung.