Hintergrund: Dieser Beitrag untersucht das transformative Potenzial Pädagogischer Liebe im Hinblick auf Inklusion, inspiriert durch indische Kultur und Tradition. Er beleuchtet, wie klassische indische Texte – darunter die Veden, die Upanishaden und die Bhagavad Gita – Konzepte Pädagogischer Liebe vermitteln, die sich mit der Philosophie von Vasudhaiva Kutumbakam („Die Welt ist eine Familie“) verbinden. In dieser Perspektive wird Bildung nicht nur als Wissensvermittlung verstanden, sondern als nährender, spirituell und ethisch fundierter Prozess – verkörpert in der Rolle des „Guru“, der Weisheit, Mitgefühl und Inklusivität fördert. Auf dieser Grundlage erweitert Pädagogische Liebe die Bildungsräume über das Klassenzimmer hinaus und stiftet Verbindung zur zeitlosen Weisheit. Zielsetzung: Der Beitrag analysiert historische und zeitgenössische Quellen, um zentrale Motive Pädagogischer Liebe in altindischen Texten herauszuarbeiten. Er zeigt auf, wie kulturelle Praktiken, Rituale und Feste in Indien als Vehikel der Zugehörigkeit und sozialen Verbundenheit wirken und dabei Inklusion fördern. Es wird argumentiert, dass Pädagogische Liebe als gestaltende Kraft zur Entwicklung solidarischer Gemeinschaften beiträgt. Methodik: Die Studie folgt einer qualitativen, explorativen Vorgehensweise. Mittels hermeneutischer Analyse werden klassische Texte wie die Veden, die Upanishaden, die Bhagavad Gita und Kautilyas Arthashastra im Hinblick auf implizite und explizite Konzepte Pädagogischer Liebe in Lehr-Lern-Kontexten untersucht. Schlussfolgerung: Der Beitrag macht deutlich, dass die in der altindischen Philosophie verankerte Pädagogische Liebe eine tiefgreifende integrative Wirkung entfalten kann. Auf Basis vielfältiger kultureller Ausdrucksformen wird für die aktive Kultivierung Pädagogischer Liebe als Grundlage einer inklusiven, weisheitsorientierten Bildungs- und Gesellschaftspraxis plädiert.

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Durch Pädagogische Liebe den Geist stärken – Inklusion im indischen Kontext

  • Sonal Sharma,
  • Jay Prakash Singh,
  • Pushpa Devi,
  • Prashant Dharmadhikari

摘要

Hintergrund: Dieser Beitrag untersucht das transformative Potenzial Pädagogischer Liebe im Hinblick auf Inklusion, inspiriert durch indische Kultur und Tradition. Er beleuchtet, wie klassische indische Texte – darunter die Veden, die Upanishaden und die Bhagavad Gita – Konzepte Pädagogischer Liebe vermitteln, die sich mit der Philosophie von Vasudhaiva Kutumbakam („Die Welt ist eine Familie“) verbinden. In dieser Perspektive wird Bildung nicht nur als Wissensvermittlung verstanden, sondern als nährender, spirituell und ethisch fundierter Prozess – verkörpert in der Rolle des „Guru“, der Weisheit, Mitgefühl und Inklusivität fördert. Auf dieser Grundlage erweitert Pädagogische Liebe die Bildungsräume über das Klassenzimmer hinaus und stiftet Verbindung zur zeitlosen Weisheit. Zielsetzung: Der Beitrag analysiert historische und zeitgenössische Quellen, um zentrale Motive Pädagogischer Liebe in altindischen Texten herauszuarbeiten. Er zeigt auf, wie kulturelle Praktiken, Rituale und Feste in Indien als Vehikel der Zugehörigkeit und sozialen Verbundenheit wirken und dabei Inklusion fördern. Es wird argumentiert, dass Pädagogische Liebe als gestaltende Kraft zur Entwicklung solidarischer Gemeinschaften beiträgt. Methodik: Die Studie folgt einer qualitativen, explorativen Vorgehensweise. Mittels hermeneutischer Analyse werden klassische Texte wie die Veden, die Upanishaden, die Bhagavad Gita und Kautilyas Arthashastra im Hinblick auf implizite und explizite Konzepte Pädagogischer Liebe in Lehr-Lern-Kontexten untersucht. Schlussfolgerung: Der Beitrag macht deutlich, dass die in der altindischen Philosophie verankerte Pädagogische Liebe eine tiefgreifende integrative Wirkung entfalten kann. Auf Basis vielfältiger kultureller Ausdrucksformen wird für die aktive Kultivierung Pädagogischer Liebe als Grundlage einer inklusiven, weisheitsorientierten Bildungs- und Gesellschaftspraxis plädiert.