Befürworter eines transdiagnostischen Ansatzes zur Struktur der Psychopathologie heben dessen potenzielle Vorteile gegenüber taxonomischen oder dimensionalen Ansätzen hervor, die sich auf spezifische Symptomtypen konzentrieren, sowohl für das Verständnis der Struktur der Psychopathologie und transdiagnostischer Risikofaktoren als auch für mögliche klinische Anwendungen. In diesem Kapitel untersuchen wir die Anwendung transdiagnostischer hierarchischer und Bifaktormodelle bei jungen Kindern, die am PACT teilgenommen haben. Anschließend identifizieren wir sowohl transdiagnostische als auch symptomtypspezifische Risikofaktoren bei diesen Kindern. Wir analysierten sowohl die Haupteffekte als auch die Eignung multidimensionaler Modelle, um die Pfade über verschiedene Domänen hinweg zu bestimmen, die entweder transdiagnostisch waren oder möglicherweise zur Einzigartigkeit der Pfade zu bestimmten Symptomtypen beitrugen. Ein hierarchischer Ansatz zur Struktur der Psychopathologie erwies sich für diese Altersgruppe als besser geeignet als ein Bifaktormodell und war hilfreicher für das Verständnis der transdiagnostischen und symptomtypspezifischen Risikofaktoren dieser Störungen.

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Die Entschlüsselung der Struktur von Psychopathologie: transdiagnostische Ansätze, Risikofaktoren und komplexe Pfade

  • Karen R. Gouze,
  • Joyce Hopkins,
  • John V. Lavigne

摘要

Befürworter eines transdiagnostischen Ansatzes zur Struktur der Psychopathologie heben dessen potenzielle Vorteile gegenüber taxonomischen oder dimensionalen Ansätzen hervor, die sich auf spezifische Symptomtypen konzentrieren, sowohl für das Verständnis der Struktur der Psychopathologie und transdiagnostischer Risikofaktoren als auch für mögliche klinische Anwendungen. In diesem Kapitel untersuchen wir die Anwendung transdiagnostischer hierarchischer und Bifaktormodelle bei jungen Kindern, die am PACT teilgenommen haben. Anschließend identifizieren wir sowohl transdiagnostische als auch symptomtypspezifische Risikofaktoren bei diesen Kindern. Wir analysierten sowohl die Haupteffekte als auch die Eignung multidimensionaler Modelle, um die Pfade über verschiedene Domänen hinweg zu bestimmen, die entweder transdiagnostisch waren oder möglicherweise zur Einzigartigkeit der Pfade zu bestimmten Symptomtypen beitrugen. Ein hierarchischer Ansatz zur Struktur der Psychopathologie erwies sich für diese Altersgruppe als besser geeignet als ein Bifaktormodell und war hilfreicher für das Verständnis der transdiagnostischen und symptomtypspezifischen Risikofaktoren dieser Störungen.