Das in dieser Arbeit untersuchte multidimensionale Modell von Risikofaktoren für Psychopathologie bei jungen Kindern umfasst vier Bereiche, die von distalen Risikofaktoren bis hin zu solchen reichen, die dem Kind näher stehen. Dazu zählen kontextuelle, elterliche, erzieherische und kindbezogene Faktoren. Dieses Kapitel konzentriert sich auf kontextuelle Risikofaktoren. Unter diesen Faktoren bezogen sich die untersuchten Phänomene vor allem auf den Zusammenhang von sozioökonomischem Status (SES), Stress und Konflikten mit verschiedenen Arten oder Dimensionen von kindlicher Psychopathologie. Während ein Zusammenhang zwischen SES und unterschiedlichen Symptomen von Psychopathologie festgestellt wurde, wurde den Wegen, über die SES im Zeitverlauf mit kindlicher Psychopathologie zusammenhängt, bislang wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass ein Zusammenhang zwischen elterlichem oder familiärem Stress und kindlicher Psychopathologie besteht, wobei dieser Zusammenhang bei internalisierenden Störungen möglicherweise stärker ausgeprägt ist als bei externalisierenden Störungen. Ebenso besteht ein klarer Zusammenhang zwischen familiären Konflikten und kindlicher Psychopathologie, doch wie beim SES wurden die Wege, über die Stress und Konflikte zur Entwicklung kindlicher Psychopathologie beitragen können, bislang nicht umfassend untersucht. Weitere Forschung ist eindeutig erforderlich, um die innerhalb der und zwischen den Bereichen verlaufenden Pfade zu klären, die zur Entstehung und Aufrechterhaltung von Psychopathologie im Kindesalter beitragen könnten.

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Kontextuelle Risikofaktoren: Auswirkungen auf die psychische Gesundheit im frühen Kindesalter

  • Karen R. Gouze,
  • Joyce Hopkins,
  • John V. Lavigne

摘要

Das in dieser Arbeit untersuchte multidimensionale Modell von Risikofaktoren für Psychopathologie bei jungen Kindern umfasst vier Bereiche, die von distalen Risikofaktoren bis hin zu solchen reichen, die dem Kind näher stehen. Dazu zählen kontextuelle, elterliche, erzieherische und kindbezogene Faktoren. Dieses Kapitel konzentriert sich auf kontextuelle Risikofaktoren. Unter diesen Faktoren bezogen sich die untersuchten Phänomene vor allem auf den Zusammenhang von sozioökonomischem Status (SES), Stress und Konflikten mit verschiedenen Arten oder Dimensionen von kindlicher Psychopathologie. Während ein Zusammenhang zwischen SES und unterschiedlichen Symptomen von Psychopathologie festgestellt wurde, wurde den Wegen, über die SES im Zeitverlauf mit kindlicher Psychopathologie zusammenhängt, bislang wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass ein Zusammenhang zwischen elterlichem oder familiärem Stress und kindlicher Psychopathologie besteht, wobei dieser Zusammenhang bei internalisierenden Störungen möglicherweise stärker ausgeprägt ist als bei externalisierenden Störungen. Ebenso besteht ein klarer Zusammenhang zwischen familiären Konflikten und kindlicher Psychopathologie, doch wie beim SES wurden die Wege, über die Stress und Konflikte zur Entwicklung kindlicher Psychopathologie beitragen können, bislang nicht umfassend untersucht. Weitere Forschung ist eindeutig erforderlich, um die innerhalb der und zwischen den Bereichen verlaufenden Pfade zu klären, die zur Entstehung und Aufrechterhaltung von Psychopathologie im Kindesalter beitragen könnten.