Die Curiosity-Mission zum Mars hat äußerst wertvolle Daten über die Expositionsniveaus ionisierender Strahlung geliefert, denen Astronauten auf einer Marsmission sowohl während der Transferphase zum und vom Mars als auch auf der Marsoberfläche ausgesetzt wären. Die entscheidenden Messungen der Röntgen-, Protonen- und galaktischen kosmischen Strahlungsniveaus (GCR) sowie die Fähigkeit der GCR, Neutronen zu erzeugen, wurden mithilfe physikalischer Dosimeter gewonnen. Diese Daten ermöglichen es Wissenschaftlern nun, die relative biologische Wirksamkeit zu bestimmen, also die Übertragung dieser physikalischen Daten in Risikoschätzungen für physische Veränderungen bei Astronauten auf einer Marslandungsmission. Wertvolle Informationen wurden durch robotergestützte Experimente (Curiosity Rover) auf der Marsoberfläche gesammelt und analysiert. Diese Erkenntnisse haben das Forschungsfeld für die Entwicklung verbesserter Abschirmmaterialien für Raumfahrzeuge und Mars-Habitate, die Weiterentwicklung von Raumanzügen sowie die Notwendigkeit medizinischer Gegenmaßnahmen für Astronauten eröffnet. Möglicherweise werden diätetische Anpassungen, die Verabreichung neuartiger biologischer Substanzen einschließlich Medikamenten gegen akute und kumulative Strahlungsnebenwirkungen sowie weitergehende Forschung zu den Spätfolgen der Strahlenexposition erforderlich sein. Die Auswirkungen der Strahlenexposition sind kumulativ und würden sich über die geplanten mehr als 800 Tage einer ersten bemannten Marsmission aufbauen. Die berechnete 180-tägige Transferphase zum und vom Mars (insgesamt 360 Tage im Raumschiff) sowie ein geplanter 500-tägiger Aufenthalt auf der Marsoberfläche summieren sich auf etwa 860 Tage. Der Missionsplan enthält Richtlinien für das Management der Strahlenexpositionsniveaus und Maßnahmen zum Schutz der Astronauten und ihrer sicheren Rückkehr. Es wird notwendig sein, die schädlichen Spätfolgen dieser 860-tägigen Strahlenexposition außerhalb der Erde zu minimieren.

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Die Mars-Missionsdaten vom Curiosity Rover zur Messung der Strahlenexposition

  • Joel Greenberger

摘要

Die Curiosity-Mission zum Mars hat äußerst wertvolle Daten über die Expositionsniveaus ionisierender Strahlung geliefert, denen Astronauten auf einer Marsmission sowohl während der Transferphase zum und vom Mars als auch auf der Marsoberfläche ausgesetzt wären. Die entscheidenden Messungen der Röntgen-, Protonen- und galaktischen kosmischen Strahlungsniveaus (GCR) sowie die Fähigkeit der GCR, Neutronen zu erzeugen, wurden mithilfe physikalischer Dosimeter gewonnen. Diese Daten ermöglichen es Wissenschaftlern nun, die relative biologische Wirksamkeit zu bestimmen, also die Übertragung dieser physikalischen Daten in Risikoschätzungen für physische Veränderungen bei Astronauten auf einer Marslandungsmission. Wertvolle Informationen wurden durch robotergestützte Experimente (Curiosity Rover) auf der Marsoberfläche gesammelt und analysiert. Diese Erkenntnisse haben das Forschungsfeld für die Entwicklung verbesserter Abschirmmaterialien für Raumfahrzeuge und Mars-Habitate, die Weiterentwicklung von Raumanzügen sowie die Notwendigkeit medizinischer Gegenmaßnahmen für Astronauten eröffnet. Möglicherweise werden diätetische Anpassungen, die Verabreichung neuartiger biologischer Substanzen einschließlich Medikamenten gegen akute und kumulative Strahlungsnebenwirkungen sowie weitergehende Forschung zu den Spätfolgen der Strahlenexposition erforderlich sein. Die Auswirkungen der Strahlenexposition sind kumulativ und würden sich über die geplanten mehr als 800 Tage einer ersten bemannten Marsmission aufbauen. Die berechnete 180-tägige Transferphase zum und vom Mars (insgesamt 360 Tage im Raumschiff) sowie ein geplanter 500-tägiger Aufenthalt auf der Marsoberfläche summieren sich auf etwa 860 Tage. Der Missionsplan enthält Richtlinien für das Management der Strahlenexpositionsniveaus und Maßnahmen zum Schutz der Astronauten und ihrer sicheren Rückkehr. Es wird notwendig sein, die schädlichen Spätfolgen dieser 860-tägigen Strahlenexposition außerhalb der Erde zu minimieren.