Grundlegende Prinzipien der Strahlenbiologie haben sich etabliert, um das Verständnis der Spätfolgen therapeutischer Strahlenexposition zu ermöglichen. Die Reduktion des bestrahlten Normalgewebevolumens, die Senkung der applizierten Gesamtdosis sowie die Verringerung der Einzeldosis pro Fraktion während einer Strahlentherapie stellen wesentliche Strategien dar, um das Risiko strahleninduzierter Spätfolgen zu minimieren. Es ist bekannt, dass zahlreiche Chemotherapeutika das Auftreten strahlenbedingter Spätfolgen potenzieren können. Strahlentherapeuten sind weiterhin bestrebt, ein möglichst großes Tumorvolumen zu erfassen, um Rezidiv und Metastasierung zu verhindern, gleichzeitig jedoch das Ausmaß des mitbehandelten gesunden Gewebes zu begrenzen, um strahlenassoziierte Nebenwirkungen nach erfolgreicher Therapie zu minimieren. Dieses Spannungsfeld stellt die zentrale Herausforderung für die gegenwärtige Generation von Strahlentherapeuten dar. Erkenntnisse aus der Ganzkörperbestrahlung haben wertvolle Informationen geliefert, die sowohl für die Raumfahrt als auch für die Entwicklung von Strahlenschutzmaßnahmen bei Kernreaktorunfällen sowie für Überlebende von Fissions- oder Fusionsbomben von Bedeutung sind.

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Erkenntnisse aus dem Management und der Prävention von klinischen Spätfolgen der Strahlentherapie

  • Joel Greenberger

摘要

Grundlegende Prinzipien der Strahlenbiologie haben sich etabliert, um das Verständnis der Spätfolgen therapeutischer Strahlenexposition zu ermöglichen. Die Reduktion des bestrahlten Normalgewebevolumens, die Senkung der applizierten Gesamtdosis sowie die Verringerung der Einzeldosis pro Fraktion während einer Strahlentherapie stellen wesentliche Strategien dar, um das Risiko strahleninduzierter Spätfolgen zu minimieren. Es ist bekannt, dass zahlreiche Chemotherapeutika das Auftreten strahlenbedingter Spätfolgen potenzieren können. Strahlentherapeuten sind weiterhin bestrebt, ein möglichst großes Tumorvolumen zu erfassen, um Rezidiv und Metastasierung zu verhindern, gleichzeitig jedoch das Ausmaß des mitbehandelten gesunden Gewebes zu begrenzen, um strahlenassoziierte Nebenwirkungen nach erfolgreicher Therapie zu minimieren. Dieses Spannungsfeld stellt die zentrale Herausforderung für die gegenwärtige Generation von Strahlentherapeuten dar. Erkenntnisse aus der Ganzkörperbestrahlung haben wertvolle Informationen geliefert, die sowohl für die Raumfahrt als auch für die Entwicklung von Strahlenschutzmaßnahmen bei Kernreaktorunfällen sowie für Überlebende von Fissions- oder Fusionsbomben von Bedeutung sind.