Dieses Kapitel behandelt zusätzliche Überlegungen zu akademischen Bewerbungsvorträgen, die bisher nicht im Buch besprochen wurden. Vorherige Kapitel aus diesem Buch Die Werkzeugkiste des Nachwuchsforschers erläuterten die Prinzipien für die Auswahl und Beschreibung von wissenschaftlichen Arbeiten in einem akademischen Bewerbungsvortrag. Insbesondere konzeptualisierten diese Kapitel den Bewerbungsvortrag als eine Geschichte des Forschungsprogramms des Vortragenden. Der Aufbau dieser Geschichte beinhaltet die strategische Auswahl von drei wissenschaftlichen Arbeiten, die während des Vortrags diskutiert werden, und zwar auf eine Weise, die auf den Prinzipien des Storytellings im Film basiert, nämlich dem Konzept der Filmtrilogie. Aufbauend auf den Kap. 13, 14 und 15 argumentiert dieses Kapitel, dass ein gut konstruierter Bewerbungsvortrag nicht nur wissenschaftliche Arbeiten zu einer Trilogie von Forschungsgeschichten verschmelzen, sondern dem Publikum auch das Gefühl vermitteln muss, dass das Forschungsprogramm des Sprechers „Treibstoff“ für weitere Forschung bietet. Daher beschreibt dieses Kapitel nicht nur die Kernmerkmale des Epilogs eines Bewerbungsvortrags, sondern auch, wie es genutzt werden kann, um das Publikum über die „nächsten Schritte“ in der Karriere des Vortragenden zu informieren und Möglichkeiten zur Kooperation mit Kolleginnen und Kollegen im Publikum zu vermitteln.

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Ihr akademisches Jobgespräch muss ein Epilog enthalten

  • Andres De Los Reyes

摘要

Dieses Kapitel behandelt zusätzliche Überlegungen zu akademischen Bewerbungsvorträgen, die bisher nicht im Buch besprochen wurden. Vorherige Kapitel aus diesem Buch Die Werkzeugkiste des Nachwuchsforschers erläuterten die Prinzipien für die Auswahl und Beschreibung von wissenschaftlichen Arbeiten in einem akademischen Bewerbungsvortrag. Insbesondere konzeptualisierten diese Kapitel den Bewerbungsvortrag als eine Geschichte des Forschungsprogramms des Vortragenden. Der Aufbau dieser Geschichte beinhaltet die strategische Auswahl von drei wissenschaftlichen Arbeiten, die während des Vortrags diskutiert werden, und zwar auf eine Weise, die auf den Prinzipien des Storytellings im Film basiert, nämlich dem Konzept der Filmtrilogie. Aufbauend auf den Kap. 13, 14 und 15 argumentiert dieses Kapitel, dass ein gut konstruierter Bewerbungsvortrag nicht nur wissenschaftliche Arbeiten zu einer Trilogie von Forschungsgeschichten verschmelzen, sondern dem Publikum auch das Gefühl vermitteln muss, dass das Forschungsprogramm des Sprechers „Treibstoff“ für weitere Forschung bietet. Daher beschreibt dieses Kapitel nicht nur die Kernmerkmale des Epilogs eines Bewerbungsvortrags, sondern auch, wie es genutzt werden kann, um das Publikum über die „nächsten Schritte“ in der Karriere des Vortragenden zu informieren und Möglichkeiten zur Kooperation mit Kolleginnen und Kollegen im Publikum zu vermitteln.