Der Bildungssektor bildet einen wesentlichen und sehr charakteristischen Teil unserer Gesellschaft. Wissenschaftliche Erfindungen, gefolgt von der Übertragung von Wissenschaft in die Praxis und einer angemessenen Bildung der jungen Generationen, bieten die Grundlage für Lebensqualität, wirtschaftliches Wachstum, sozialen Fortschritt und Wohlstand. In den letzten Jahren wurden immer mehr Bildungs- und wissenschaftliche Prozesse mit Unterstützung von digitalisierten Werkzeugen durchgeführt. Insbesondere die Pandemie hat eine immense Beschleunigung der Digitalisierung des Bildungssektors verursacht. Gleichzeitig bringt die Digitalisierung neue Risiken mit sich. Bildungseinrichtungen verfügen jedoch weder über geeignete Werkzeuge, um diese Risiken anzugehen, noch haben ihre Mitglieder ein ausreichendes Bewusstsein dafür. Die Digitalisierung könnte daher mit einem zweischneidigen Schwert verglichen werden: Einerseits schafft sie neue Chancen und Möglichkeiten, unterstützt die Prozesse und schafft einen Mehrwert; andererseits verursacht sie neue Risiken wie Verstöße gegen den Datenschutz, Fake News, unethische Manipulation von wissenschaftlichen Ergebnissen oder Cyber-Angriffe, um nur einige zu nennen. Es ist eine echte Herausforderung für akademische Einrichtungen, diese beiden Kanten gleichzeitig in angemessene Aktion zu bringen. Einerseits sind sie mittlerweile auf die Nutzung moderner IT-Werkzeuge angewiesen, nicht nur um mit den neuesten Trends Schritt zu halten, sondern auch um die Kontinuität in der Bildung zu gewährleisten – wenn man an Lockdowns und E-Learning in Zeiten wie diesen denkt. Andererseits müssen sie sicherstellen, dass neue Risiken, die aus der Nutzung innovativer Werkzeuge entstehen, durch angemessene Prozesse und Strukturen angegangen werden.

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Compliance und Integrität als Kernelemente der Governance im Bildungssektor im digitalen Zeitalter

  • Bartosz Makowicz

摘要

Der Bildungssektor bildet einen wesentlichen und sehr charakteristischen Teil unserer Gesellschaft. Wissenschaftliche Erfindungen, gefolgt von der Übertragung von Wissenschaft in die Praxis und einer angemessenen Bildung der jungen Generationen, bieten die Grundlage für Lebensqualität, wirtschaftliches Wachstum, sozialen Fortschritt und Wohlstand. In den letzten Jahren wurden immer mehr Bildungs- und wissenschaftliche Prozesse mit Unterstützung von digitalisierten Werkzeugen durchgeführt. Insbesondere die Pandemie hat eine immense Beschleunigung der Digitalisierung des Bildungssektors verursacht. Gleichzeitig bringt die Digitalisierung neue Risiken mit sich. Bildungseinrichtungen verfügen jedoch weder über geeignete Werkzeuge, um diese Risiken anzugehen, noch haben ihre Mitglieder ein ausreichendes Bewusstsein dafür. Die Digitalisierung könnte daher mit einem zweischneidigen Schwert verglichen werden: Einerseits schafft sie neue Chancen und Möglichkeiten, unterstützt die Prozesse und schafft einen Mehrwert; andererseits verursacht sie neue Risiken wie Verstöße gegen den Datenschutz, Fake News, unethische Manipulation von wissenschaftlichen Ergebnissen oder Cyber-Angriffe, um nur einige zu nennen. Es ist eine echte Herausforderung für akademische Einrichtungen, diese beiden Kanten gleichzeitig in angemessene Aktion zu bringen. Einerseits sind sie mittlerweile auf die Nutzung moderner IT-Werkzeuge angewiesen, nicht nur um mit den neuesten Trends Schritt zu halten, sondern auch um die Kontinuität in der Bildung zu gewährleisten – wenn man an Lockdowns und E-Learning in Zeiten wie diesen denkt. Andererseits müssen sie sicherstellen, dass neue Risiken, die aus der Nutzung innovativer Werkzeuge entstehen, durch angemessene Prozesse und Strukturen angegangen werden.