In diesem Kapitel erläutern wir Forschung und Praxis, die die Schaffung von autonomieunterstützenden Umgebungen födern können, mit einem speziellen Fokus auf Bildung und Beschäftigung. Wir diskutieren die entscheidende Rolle von Menschen mit Behinderungen bei der Definition und Gestaltung inklusiver, kulturell sensibler und autonomieunterstützender Umgebungen. Der Fokus wurde auf die Schaffung von autonomieunterstützenden Klassenzimmern gelegt, in denen Lehrkräfte Strategien nutzen, die grundlegende psychologische Bedürfnisse nach Autonomie, Kompetenz und Zugehörigkeit ansprechen, um die autonome Motivation der Schüler zu fördern, indem sie die Vorlieben, Interessen, Überzeugungen und Werte der Schüler einbeziehen und sie unterstützen, Lernziele selbst zu initiieren. In autonomieunterstützenden Klassenzimmern haben Schüler bedeutende Rollen, setzen Ziele und sind aktiv an ihrem Lernen beteiligt, was ihre Motivation und ihr Engagement beeinflusst. Bei der Konzentration auf Autonomieunterstützung für die Beschäftigung ist die Rolle unterstützender Kontexte bei der Gestaltung einer Arbeitsidentität im Laufe des Lebens entscheidend. Solche Ansätze können in allen Lebensbereichen (z. B. Gesundheit, Gemeinschaft) verankert werden, um das Gedeihen auf der Ebene der Person, der Gemeinschaft und der Gesellschaft zu fördern, indem Systeme zur Unterstützung autonomer Motivation und Selbstbestimmung aufgebaut werden. Zentral für solche Bemühungen wird die Wertschätzung von Neurodiversität, die Förderung von Reziprozität in Beziehungen und Gemeinschaft und die Nutzung der Behindertenkultur zur Überwindung systemischer Barrieren sein.

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Autonomieunterstützende Umgebungen

  • Karrie A. Shogren,
  • Sheida K. Raley

摘要

In diesem Kapitel erläutern wir Forschung und Praxis, die die Schaffung von autonomieunterstützenden Umgebungen födern können, mit einem speziellen Fokus auf Bildung und Beschäftigung. Wir diskutieren die entscheidende Rolle von Menschen mit Behinderungen bei der Definition und Gestaltung inklusiver, kulturell sensibler und autonomieunterstützender Umgebungen. Der Fokus wurde auf die Schaffung von autonomieunterstützenden Klassenzimmern gelegt, in denen Lehrkräfte Strategien nutzen, die grundlegende psychologische Bedürfnisse nach Autonomie, Kompetenz und Zugehörigkeit ansprechen, um die autonome Motivation der Schüler zu fördern, indem sie die Vorlieben, Interessen, Überzeugungen und Werte der Schüler einbeziehen und sie unterstützen, Lernziele selbst zu initiieren. In autonomieunterstützenden Klassenzimmern haben Schüler bedeutende Rollen, setzen Ziele und sind aktiv an ihrem Lernen beteiligt, was ihre Motivation und ihr Engagement beeinflusst. Bei der Konzentration auf Autonomieunterstützung für die Beschäftigung ist die Rolle unterstützender Kontexte bei der Gestaltung einer Arbeitsidentität im Laufe des Lebens entscheidend. Solche Ansätze können in allen Lebensbereichen (z. B. Gesundheit, Gemeinschaft) verankert werden, um das Gedeihen auf der Ebene der Person, der Gemeinschaft und der Gesellschaft zu fördern, indem Systeme zur Unterstützung autonomer Motivation und Selbstbestimmung aufgebaut werden. Zentral für solche Bemühungen wird die Wertschätzung von Neurodiversität, die Förderung von Reziprozität in Beziehungen und Gemeinschaft und die Nutzung der Behindertenkultur zur Überwindung systemischer Barrieren sein.