<p class="MsoNormal"><span lang="DE" style="font-size: 11.0pt; mso-fareast-font-family: 'PT Sans';">Diese Studie untersucht, wie Lernende im schulischen Französischunterricht L2-Interaktionskompetenz entwickeln. Auf der Basis eines longitudinalen Videokorpus wird sowohl die Kommunikation zwischen Lehrkräften und Lernenden als auch die Interaktionen zwischen Lernenden analysiert. Dabei wird die duale Natur von Unterrichtsinteraktion – als Kommunikationsgelegenheit und Lehr-/Lernsituation – als relevante Teilnehmendenkategorie herausgearbeitet.<br></br></span><span lang="DE" style="font-size: 11.0pt; mso-fareast-font-family: 'PT Sans';">Die Arbeit vergleicht verschiedene Interaktionstypen im Hinblick auf ihre Spracherwerbspotenziale und untersucht, wie sich das Verhalten der Lernenden über die Zeit verändert. Detaillierte Beschreibungen von Entwicklungsverläufen geben Einblick in die Formulierung von Redebeiträgen, Sequenzorganisation, Reparaturpraktiken und Themensteuerung.<br></br></span><span lang="DE" style="font-size: 11.0pt; mso-fareast-font-family: 'PT Sans';">Die empirisch gewonnenen Ergebnisse werden schließlich fremdsprachendidaktisch reflektiert: <br>Lehr-/Lernpotenziale diverser Interaktionssituationen, der Einfluss physischer und sozialer Faktoren sowie verschiedene Konzeptualisierungen von Sprache und Interaktion. Daraus ergeben sich konkrete Empfehlungen für die Förderung von L2-Interaktionskompetenz im Unterricht und in der Lehrer:innenbildung.</br></span></p>

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Die Entwicklung von Interaktionskompetenz im Französischunterricht

  • Carmen Konzett-Firth

摘要

Diese Studie untersucht, wie Lernende im schulischen Französischunterricht L2-Interaktionskompetenz entwickeln. Auf der Basis eines longitudinalen Videokorpus wird sowohl die Kommunikation zwischen Lehrkräften und Lernenden als auch die Interaktionen zwischen Lernenden analysiert. Dabei wird die duale Natur von Unterrichtsinteraktion – als Kommunikationsgelegenheit und Lehr-/Lernsituation – als relevante Teilnehmendenkategorie herausgearbeitet.

Die Arbeit vergleicht verschiedene Interaktionstypen im Hinblick auf ihre Spracherwerbspotenziale und untersucht, wie sich das Verhalten der Lernenden über die Zeit verändert. Detaillierte Beschreibungen von Entwicklungsverläufen geben Einblick in die Formulierung von Redebeiträgen, Sequenzorganisation, Reparaturpraktiken und Themensteuerung.

Die empirisch gewonnenen Ergebnisse werden schließlich fremdsprachendidaktisch reflektiert:
Lehr-/Lernpotenziale diverser Interaktionssituationen, der Einfluss physischer und sozialer Faktoren sowie verschiedene Konzeptualisierungen von Sprache und Interaktion. Daraus ergeben sich konkrete Empfehlungen für die Förderung von L2-Interaktionskompetenz im Unterricht und in der Lehrer:innenbildung.