<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 12.0pt; line-height: 107%; font-family: 'Times New Roman',serif; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;">Dieses Buch behandelt Tod und Unsterblichkeit, indem es Platons Philosophie des „Gottähnlichwerdens“ durch die Ausübung von Intellekt und Tugenden mit dem archaisch-griechischen und heroischen Weg zu unsterblichem Ruhm durch außergewöhnliche Taten zu gelangen, vergleicht. Dabei konzentriert sich die Studie auf explizite und implizite Verweise auf irdische Unsterblichkeit und Heldentum in Platons Dialogen und argumentiert für eine Unterscheidung zwischen der zeitgebundenen Ontologie des ruhmsuchenden Individuums und der seinszentrierten Ontologie des Philosophen. Die Hervorhebung dieser ontologischen Diskrepanz zwischen dem Weg des Helden und dem des Philosophen macht dieses Buch zu einem neuartigen wissenschaftlichen Beitrag. Der doppelte Fokus offenbart nicht nur den Zusammenprall zweier Ontologien, sondern auch eine implizite existentielle Unruhe in der antiken griechischen Kultur hinsichtlich der Ängste um die eigene potenzielle Unsterblichkeit. Dieser Titel richtet sich an Studierende und Forschende im Bereich der antiken Philosophie und des Existenzialismus.</span></p>

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Der Wille zum Sein

  • Manuel Cojocaru

摘要

Dieses Buch behandelt Tod und Unsterblichkeit, indem es Platons Philosophie des „Gottähnlichwerdens“ durch die Ausübung von Intellekt und Tugenden mit dem archaisch-griechischen und heroischen Weg zu unsterblichem Ruhm durch außergewöhnliche Taten zu gelangen, vergleicht. Dabei konzentriert sich die Studie auf explizite und implizite Verweise auf irdische Unsterblichkeit und Heldentum in Platons Dialogen und argumentiert für eine Unterscheidung zwischen der zeitgebundenen Ontologie des ruhmsuchenden Individuums und der seinszentrierten Ontologie des Philosophen. Die Hervorhebung dieser ontologischen Diskrepanz zwischen dem Weg des Helden und dem des Philosophen macht dieses Buch zu einem neuartigen wissenschaftlichen Beitrag. Der doppelte Fokus offenbart nicht nur den Zusammenprall zweier Ontologien, sondern auch eine implizite existentielle Unruhe in der antiken griechischen Kultur hinsichtlich der Ängste um die eigene potenzielle Unsterblichkeit. Dieser Titel richtet sich an Studierende und Forschende im Bereich der antiken Philosophie und des Existenzialismus.